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Verbund- und Forschungsprojekte


"Drahtlose, robuste, adaptive, industrielle Systeme für Industrie-Automation und Produktionslogistik (DRAISE)", BMBF, 2016-2019

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KMU-innovativ

Die Automatisierung von Produktionsanlagen in der Industrie schreitet stetig voran. Dabei sind zuverlässige Datenübertragungssysteme eine notwendige Voraussetzung: Nur so können reibungslose Produktionsabläufe gewährleistet werden.
Das Konsortium verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, in dem Daten aus Industrieanlagen zuverlässig per Funk erfasst werden. Dies wird durch ein Koexistenz-Management der Sendeknoten und Funkressourcen erreicht: Intelligentes Wechseln der Kanäle und zeitlich versetztes Senden der Daten sollen einen reibungslosen Ablauf ermöglichen. Das zeitlich optimal geplante Senden der Daten fördert dabei nicht nur die Robustheit, sondern senkt auch die Latenz der Datenübertragung. Die entwickelten Technologien werden unter anderem in einem vernetzten Transportwagen umgesetzt und erprobt, der Fertigungsstücke innerhalb von Produktionsanlagen bewegt. Dieser Wagen ist mit Sensoren ausgestattet, die ihre Messdaten, wie z. B. Erschütterung, Temperatur oder Helligkeit, versenden sodass andere über das Netz angebundene Komponenten darauf zugreifen können.
Die zentrale Innovation des Projektes liegt in der Entwicklung eines zuverlässigen, robusten Kommunikationssystems, das die Daten in geeigneter Weise an Nutzerinnen und Nutzer bzw. die Systeme weiterleitet, die die Produktionsabläufe überwachen. Für die gesamte Produktionslogistik, die Steuerung und Kontrolle innerbetrieblicher Transport-, Umschlag und Lagerprozesse, sind diese Entwicklungen von zentraler Bedeutung. Sie tragen wesentlich dazu bei, drahtlose Kommunikationssysteme in der automatisierten Industrie zu etablieren und den Weg hin zu „Industrie 4.0“ und einem „Internet der Dinge“ zu ebnen.
Projektpartner


"Einsatz von Messtechnik zur Erfassung und Überwachung von Umgebungsparametern in Museen und Sammlungen", Berliner Senatsverwaltung und ESF, 2014-2015

Das gemeinsame Praxis-Projekt mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) behandelt die Erfassung und Überwachung von Umgebungsparametern in Museen und musealen Sammlungen. Das aktuelle Thema fokussiert auf relevante Messparameter, wie Lufttemperatur und relative Luftfeuchtigkeit, die bisher oft nur mit Handmessgeräten oder Datenlogger erhoben wurden.
Die im Vorhaben auf die konkreten Bedürfnisse der Museen angepassten drahtlosen Mess-Systeme werden dabei mit dem Fachgebiet Konservierung und Restaurierung / Grabungstechnik der HTW erprobt und bieten neben einer höheren Genauigkeit und einer feineren Messtaktung eine innovative webbasierte Live-Datenansicht. Diese ermöglicht es, schädigende Umgebungsbedingungen sofort von einem Expertenteam aus der Ferne oder mittels einer automatisierten Analyse zu identifizieren und zeitnah zu beheben.
Im Ergebnis werden nach konservatorischen Anforderungen evaluierte Messgeräte, umfangreiche Datensätze und fundierte Erfahrungen im Umgang mit den Messgeräten erwartet. Das von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft , Technologie und Forschung aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF)geförderte Projekt endet im Mai 2015.
Projektpartner:


"Intelligente Funkbasierte Bewässerung (IFUB)", BMEL, 2012-2015

Das Projekt hat die Entwicklung eines intelligenten und flexiblen Bewässerungssystems mit Automatisierungskomponenten zum Ziel, bei dem moderne Datenverarbeitungs- und -erfassungssysteme drahtlos vernetzt werden, um die Effizienz der Bewässerung auf Agrarflächen und in Plantagen zu steigern. Das Anwendungspotenzial wird besonders in folgenden Bereichen gesehen:
  • Obstbau, Gemüsebau, Sonderkulturen im Freiland
  • Geschützte Kulturen (Gewächshäuser, Folientunnel)
  • Landwirtschaft, insbesondere Zuckerrüben, Kartoffeln usw.

Der Mehrwert des Systems aus Anwendersicht ergibt sich dadurch, dass die Bewässerung ökologischer, ökonomischer, Ressourcen schonender und energieeffizienter stattfinden soll. Bei der Umsetzung wird eine hohe Flexibilität der Komponenten und Systeme angestrebt, um der sehr großen Bandbreite landwirtschaftlicher und gartenbautechnischer Nutzungen gerecht werden zu können. Der neue Ansatz besteht darin, den einzelnen verteilten und vernetzen Systemen eine eigenständige Intelligenz einzuprogrammieren, die das System befähigt, selbstständig die gemessenen Daten zu analysieren, zu interpretieren, und darauf basierend entsprechende Aktionen dezentral auszulösen. Dies ist nur durch ein flexibles, autonomes und funkbasiertes Echtzeitbewässerungssystem möglich, das sich intelligent den Umweltbedingungen anpasst und den Bedarf erkennt. Ein solches System verwendet intelligente Bewässerungsmodule, beinhaltet Sensoren und Aktoren und bezieht Wetterdaten aus einem lokalen und globaleren Kontext mit ein.
Projektpartner:


"Ganzheitliche energieeffiziente Sanierung von Altbauten (GESA)", BMWi, 2012-2014

Im Rahmen des ZIM-NEMO-Programms des Projektträgers VDI/VDE/IT ist das GESA-Netzwerk zur ganzheitlichen energieeffizienten Altbausanierung aus mittelständischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen entstanden. Eine steigende Anzahl von Unternehmen aus der Bau- und Planungsbranche mit eigener FuE-Tätigkeit in Kooperation mit Forschungseinrichtungen stellt Kompetenzen für folgenden Felder bereit, die in Projektgruppen konzentriert werden:
  • Energieeffiziente Gebäudehülle
  • Energieeffiziente Anlagentechnik
  • Beratung, Planung
  • Projektsteuerung

Anliegen des Netzwerks ist es, durch ganzheitliche Betrachtung von der Bestandsaufnahme über die Bauplanung und -ausführung bis in die Nutzungsphase hinein mit innovativen Techniken und Technologien für die Sanierung und Modernisierung von Altbauten eine nachhaltige Energieeffizienz zu erreichen. Schwerpunkte sind die ganzheitliche Planung der Außenhülle, der Anlagentechnik sowie der Steuerungs- und Regelungstechnik zur Energieversorgung eines Gebäudes. Dazu arbeiten die GESA Partnerfirmen und wissenschaftlichen Einrichtungen in thematischen Arbeitskreisen gemeinsam an Forschungs- und Entwicklungsprojekten.
Projektpartner:


"Der Intelligente Container - Vernetzte intelligente Objekte in der Logistik", BMBF, 2010-2013

"Der 'intelligente Container' wurde zur autonomen Überwachung von Transporten im Bereich verderblicher oder sensitiver Waren durch das Microsystems Centre Bremen, ComNets und LogDynamcisLab entwickelt. Verschiedene Technologien wie RFID, Sensornetze und Softwareagenten werden in dem System verknüpft, um eine durchgehende und warenspezifische Überwachung der Transportgebinde zu gewährleisten. Durch lokale Vorverarbeitung der sensorischen Daten werden Kosten für externe Mobilkommunikation reduziert. Eine embedded Prozessor Plattform, die in den Container, LKW oder Auflieger integriert ist, berechnet ein Modell zur Vorhersage von Qualitätsänderungen für jede Ware. Wenn ein Risiko für die Ware erkannt wird, erhält der Wareneigentümer oder Transportkoordinator automatisch eine Nachricht."
(Quelle: www.intelligentcontainer.com, Stand 16.06.2011)
Die Virtenio GmbH beteiligt sich aktiv am Verbundprojekt im Bereich der Container-Logistik beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Virtenio wird seine langjährigen Erfahrungen im Bereich der Sensorik und Aktorik einbringen. Die effizienten Hardwarelösungen und die virtuelle Maschine von Virtenio sind willkommene Bereicherungen für das gesamte Projekt.
Projektpartner