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OEM Software

ClassLinker zum linken von Java Klassen

Anwendungen für virtuelle Maschine vorbereiten
Auf den drahtlosen Sensorknoten vom Typ „Preon32” wird die von Virtenio entwickelte virtuelle Maschine als Betriebssoftware eingesetzt. Mit dieser Betriebssoftware ist es möglich, dass Anwendungen, die als Quellcode in Java™ geschrieben sind, auf dem Preon32 genutzt werden können, nachdem Sie den folgenden Transformationsprozess durchlaufen haben.
ClassLinker Transformationsprozess
Abb.: Transformation von Quelldaten in Java in das VMM-Format, dass von der virtuellen Maschine auf dem Preon32 interpretiert werden kann
Zunächst müssen alle Bestandteile der Anwendung im einfachsten Fall als Java™-Quellcode oder auch Jar-Archiven vorliegen. Dann werden Sie vom Java™-Compiler in Java™-Byte-Code übersetzt, der für jede Klasse eine Datei mit dem Klassennamen und der Dateiendung „.class“ erzeugt. Die Java™-Class-Dateien enthalten die Methoden der Klasse und viele zusätzliche Informationen, die jedoch auch einen zusätzlichen Speicherplatz belegen. Dieser ist im drahtlosen Sensorknoten nur sehr begrenzt verfügbar. Aus diesem Grund erfolgt als nächster notwendiger Schritt eine Informationsreduzierung und Bündelung von Java™-Class-Dateien mittels des VIRTENIO ClassLinkers zu einer einzigen Datei mit der Endung *.vmm. Diese enthält alle Informationen, die zur Programmausführung auf der virtuellen Maschine im Sensorknoten benötigt werden. Die Dateigröße der „prog.vmm” ist durch entsprechende Verfahren deutlich geringer als die Summe der einzelnen Java-Class-Dateien. Die „prog.vmm” kann mit dem NodeTool auf den Sensorknoten geladen und dort ausgeführt werden.